Sylt


Hier ist Sylt.



Merke: Kinder vor der Fahrt immer noch einmal auf die Toilette gehen lassen. Sonst endet es mit

Pippi-machen-in-eine-Plastiktüte-während-der-Fahrt-auf-dem-Autozug. 




Der Vorteil, wenn man im März auf Sylt ist - man hat diese schöne Insel fast für sich allein.




Nach einem stürmischen Spaziergang am Strand landeten wir vor der Sansibar. Voller Vorurteile über diesen Schicki Micki Schuppen traten wir in die wohl bekannteste Strandhütte Deutschlands. Und ziemlich schnell landeten die Vorurteile, wo sie eigentlich hingehören. In die Tonne.

Von drinnen sah man die Dünen und weil der Geräuschpegel drinnen nicht zu hoch war, konnte man sogar das Meer rauschen hören.



 Gut, das gibt es mit Sicherheit auch woanders. Aber es ist dieser Aha-Effekt, dass es ja gaaanz anders ist als erwartet. Da ist alles eben etwas intensiver. Innen war es sehr gemütlich, fast schon heimelig. Ein Meer an Aromen kroch einem in die Nasenflügel und sorgte für großen Appetit. Draußen dämmerte es und innen flackerten fast zu Ende gebrannte Kerzenstumpen. Fazit: Wir fühlten uns sehr wohl dort.




Was Sansibar vielleicht auch ausmacht, ist der unverkrampfte Umgang dort. Alle sind gleich. Sowohl die, die dort arbeiten als

auch die, die dort einkehren - alles normale Menschen. Aber auch die Tatsache dass, es auf Sylt ist.



Woanders wäre die Sansibar vermutlich eines von vielen Restaurants am Strand. Es ist der Verdienst dieser einfach wunderschönen mit Heidekraut bewachsenen, vom Winde verwehten Insel. Ein eigenständiger Mikrokosmos, aus Normalo´s, Schlauchbootlippen, VIP´s und Möchtegern´s in dem dieses Biotop Sansibar prächtig gedeiht. Wir kommen wieder. 





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