Paris


Am Anfang gehörte Paris nur Chris und mir. Unser erstes Mal in der Stadt der Liebe war so kitschig schön, dass wir es manchmal selber garnicht glauben können. Es war genau am 6.2.2002, an meinem Geburtstag. Wir fuhren morgens ganz früh los aus dem kalten, leicht grau verschneiten/vermatschten Köln und kamen etwa 5 Stunden später in meinem schwarzen Ford Ka am frühen Vormittag an. Sonne, warme Temperaturen mitten im Februar. Erstes Ziel Sacre Coeur. Rechts neben dem Sacre Coeur ging eine Treppe runter und irgendwo dort sind wir in einem kleinen Cafe mit zwei kleinen Bistro-Tischen draußen stehengeblieben. "Deux café s´il vous plait, monsieur!" Und dazu bekommen haben wir zwei gurrende Tauben auf der Markise über uns. L´amour, Sonne, Café und Liebestauben in Paris mitten im Winter. Und das alles an meinem Geburtstag. Cést la vie en rose!




So kehrten wir jedes Jahr zu meinem Geburtstag zurück in die Stadt der Liebe. Jedes Jahr ein anderes Viertel. Jedes Jahr ein

neuer kitschiger und unvergesslicher Moment, neue Lieblingsplätze, und immer mehr das Gefühl, ein Zweitwohnsitz wäre nicht übel.

Später dann als Eltern hatten wir mit Emma und Meo genauso schöne Momente, eine Prise weniger Kitsch, aber dafür ein wenig

mehr Knatsch - bleibt nicht aus mit kleinen heranwachsenden Menschen.



Auf der Suche nach Jim Morrison.




Aber das Wichtigste: sie teilten unsere große Leidenschaft für Paris, in Café au lait getunkte Croissants, ausgiebige Fußmärche,

Macarons, volle Museen und Metro-Züge und etliche stinkige und schimmelgetränkte Käse.




Deyrolle. Wunderbare Wunderkammer und mehr Museum als Laden.



Fundstücke auf dem schönsten Flohmarkt von Paris.




Auf den Stufen vom Trocadero. Schönster Ausblick auf den Eifelturm.

Und nein, wir waren das nicht. Da hat sich bereits eine andere Emma verewigt.






Kleine Künstler im Louvre.





Absolut sehenswert und interessant dieses Museum.



Die Katakomben von Paris. Ganz anders als man es sich vorstellt. Die befürchtete Panikattacke bei Emma und Meo blieb glücklicherweise aus. Stattdessen waren sie höchst beeindruckt und interessiert, was bei der Führung erzählt wurde. Mittlerweile waren wir insgesamt 3 Mal mit ihnen dort. Eher hatten wir Erwachsenen ein beklemmendes Gefühl. Personen mit Platzangst sollten sich auf eine recht enge und lange Wendeltreppe zum Ausgang hin gefasst machen. Zu unserer völligen Überraschung gab es tatsächlich Individuen, die Knochenteile in den Taschen oder Rücksäcken versucht haben, rauszuschmuggeln. Dieses Vorhaben endet allerdings stets an der strikt durchgeführten Kontrolle.



Mein Traumauto vor einem meiner Lieblingsorte in Paris. Merci Merci im schönen Viertel Marais.





Du magst Paris? Dann hätten wir noch diesen Blog für Dich... Mehr als ein "Keks"


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